Escape Argot

Escape Argot
Dienstag | 13. März 2018 | 20:00 Uhr


Christoph Grab – saxes

Florian Favre – piano, moog

Christoph Steiner – drums, compositions

Escape Argot:

Christoph Steiner (u.a. Drummer von Hildegard Lernt Fliegen) wagt eine neue musikalische Eskapade, wofür er den Stift gleich selber in die Hand nimmt und seine Kompositionen mit den klangkräftigen Mitstreitern Christoph Grab und Florian Favre in eine eigene musikalische Sprache mit unkonventioneller Spielhaltung umsetzt.

Hier versammeln sich drei enorm umtriebige Exponenten der Schweizer Jazzszene, die den Freiraum in dieser Musik zu nutzen wissen und den improvisatorischen Drahtseilakt zelebrieren.

Im Zentrum steht das Prinzip, eine Komposition oder Improvisation als eine Klangreise zu sehen, die nicht zu ihrem Ausgangspunkt zurückkehren muss. Manche Passagen locken mit lyrischen Melodien und subtiler Schönheit, andere durch anschwellende Dynamik, überraschende Wendungen und ostentative Energieschübe.

Die gewitzte Musik fängt den Hörer ad hoc ein und pendelt zwischen zugänglichen und komplexeren Passagen. Aktueller Jazz, der auch ein jüngeres, rock-affines Publikum begeistern kann.

Das Debutalbum ‘Still Writing Letters’ erscheint im November 2017 in der Schweiz und im März 2018 international bei Traumton Records.

“Nichts fehlt einem mehr, wenn man diese Musik hört. Sie scheint aus einer anderen Welt zu kommen. Aber sie ist nicht feierlich und steif, sondern durchwirkt von Dynamik und einer höheren Heiterkeit, die uns bewegt und die uns hilft zu leben.”
Manfred Papst in der ‘NZZ am Sonntag’.

“Mit Christoph Grab (Saxofone) und Florian Favre (Tasten) spielte Steiner eine wendige, humorvolle Musik – manchmal überkandidelt, manchmal süss, manchmal schräg. Da ging es nicht um Krampf und Kampf und auch nicht um überbordende Ambitionen. Im Vordergrund stand ganz klar der Spielwitz, und dieser wurde von Steiners Vorgaben an ein paar überraschende Orte gelenkt. Originalität wurde nicht gesucht, sondern man stolperte sozusagen mit Nonchalance darüber.” Tom Gsteiger in ‘Der Bund’.