Nuage & Das Bassorchester + Somewhere Underwater

Nuage & Das Bassorchester + Somewhere Underwater
Freitag | 15. Februar 2019 | 21:00 Uhr


Nach ihrem spitzenmäßigem Debüt „Ästhetisch. Sympathisch. Kaputt.“ und zahlreichen Konzerten, unter anderem zusammen mit Bands wie Drangsal, Messer, Karies, Friends Of Gas, Gewalt und Ton Steine Scherben, haben Nuage & Das Bassorchester aus Bergkamen im Ruhrgebiet kürzlich ihr zweites Album herausgebracht. „Es lohnt“ heißt es und ist bei This Charming Man Records erscheinen. Wie beim ersten Album wurde es von Pogo McCartney (Messer) aufgenommen und von Christian Bethge (Rama Tonstudio, Mannheim) gemischt. Der Sound ist insgesamt immer noch verdammt dreckig und kernig, emanzipiert sich jedoch kräftig von den großen Vorbildern, die auf dem Erstling noch deutlich präsent waren. Die Instrumentation in den acht Songs wechselt sich ab zwischen klassischem, krachigem Post-Punk, der gerade in Kombination mit den leicht nach Wave/Goth klingenden Vocals eine explosive Mischung ergibt, und ausladenden Parts mit stoisch marschierendem Beat. Wenn man so will, ist das in diesen Momenten die schlechtgelaunteste Tanzmusik, die man sich vorstellen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=fnEqChYKOjU
https://soundcloud.com/thischarmingmanrecords/sets/nuage-es-lohnt
https://nuageduarsch.bandcamp.com/

Somewhere Underwater startete 2014 als Soloprojekt von Julien Agot, einem Jungen aus Frankreich, seiner Liebe zum Ozean und einem One-Way-Ticket nach Deutschland: In seinem 18-Quadratmeter-Apartment über den Dächern von München flüchtete er vor dem Staub der Großstadt in Noise Pop, Wave und Synthie. Die erste 7“-Single „Spring Kills My Energy“ (via AdP Records) und Live-Auftritte (u.a. c/o Pop, Sound of Munich) folgten.

Nun ist aus dem ehemaligen Soloprojekt eine Band geworden, deren Bandmitglieder die Liebe zu den frühen Factory-/Sarah Records-Bands und 80ies-Heartbreaking-Hits teilen. Ihre erste LP mit dem Titel „Slowly & Safely“ kommt mit Einflüssen aus Noise Pop ihrer Jugend und einem Surf-Pop-Touch der kratzigen Schallplatten ihrer Eltern daher. Es ist eine Introspektive des „Weitwegseins“ zwischen Kindheitserinnerungen und Teenage-Angst, Freunden und Familie. Neun Songs, die versuchen die Erinnerungen und Sehnsüchte festzuhalten und in die Gegenwart zu transportieren.

https://www.youtube.com/watch?v=MEfzHRC2YKc&fbclid
https://somewhereunderwater.bandcamp.com/

Foto: Nuage & Das Bassorchester by Thomas Westner

Einlass: 21:00
Eintritt: 8,- (6,- Mitglieder)